Geöffnet: Montag – Freitag, 8:00 – 12:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
Die Ausstellung zeigt Funde der Spätbronzezeit aus dem Gräberfeld in Gusen und gibt Einblick in das Leben in dieser Zeit. Sie zeigt den Zusammenhang mit der KZ-Ausgrabung und schildert die Bedingungen unter denen KZ-Häftlinge Zwangsarbeit verrichten mussten. Sie gibt Informationen zum „Kommando Spilberg“. Sie würdigt beispielhaft vier Menschen: den österreichischen Priester Johann Gruber sowie die polnischen Häftlinge Kazimierz Gelinek, Władysław Gębik und Józef Eugeniusz Iwinski. Sie zeigt auf, wie Archäologie in der NS-Zeit missbräuchlich eingesetzt wurde. Die Spätbronzezeit wurde als „heroische Vorzeit“ verherrlicht.
Ein Projekt der Bewusstseinsregion Mauthausen – Gusen – St. Georgen in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt, Gedenkdienstkomitee Gusen, Gemeinde Langenstein, KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Naturhistorischen Museum Wien, Papa Gruber Kreis, Plattform Johann Gruber, Verein Freunde der Ruine Spilberg
Anmeldung und Reservierungen für Gruppen:
sekretariat@bewusstseinsregion.at
Zielgruppen: Schüler:innen ab der 3. Klasse Volksschule / Unterstufe /
Oberstufe und interessierte Erwachsene
Vermittlungsformate:
Rundgang: Dauer 1 Stunde
Workshop: Dauer: 3 Stunde
Bilder:
Bronzene Tasse vom Typ Gusen aus dem reichen Männergrab 5/1941. Die zeitgenössische Beschriftung auf der Gefäßunterseite dokumentiert die Herkunft aus Skelettgrab („SK.GR.“) 5/41 im Bereich des Konzentrationslagers („K.L.“) Gusen. ©Naturhistorisches Museum Wien, A. Schuhmacher


