Auf einem Rundgang durch den Ort beschäftigen wir uns mit den Schicksalen von Menschen, die während der NS- Gewaltherrschaft nach Mauthausen verschleppt wurden und hier als KZ-Häftlinge oder „Zivilarbeiter“ Zwangsarbeit leisten mussten. Auch Einwohner des Ortes wurden Opfer von Verhaftung und Verschleppung durch die Nazis. Einzelne kamen dabei ums Leben, andere wurden als lokale NS-Amtsträger und -Anhänger, Mitläufer oder Denunzianten selbst zu Tätern. Wir lernen einen Ort kennen, dessen Alltag von Gewalt, Misstrauen und Angst geprägt war, verschärft durch die Nachbarschaft zum Konzentrationslager und der Allgegenwart der SS.
Rundgangsleitung: Franz Pötscher, Historiker und Ausstellungskurator

